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    Rallye Monte Carlo Historique 2019 – fünfter Tag

    Von Administrator | 01. 04. 2019

    Heute geht es früh los, Startzeit 6:03, also um halb 5 (!!) aufstehen. Der Moment, an dem ich mich frage, warum Uwe nicht ein Auto für den mittleren oder langsamen Schnitt hat – die fahren drei bis vier Stunden später los und hatten dieses Jahr klar die besseren Karten.

    Anyway, 3 Nächte Valence sind vorbei, runter von diesem blöden Stadionparkplatz, es geht nach Monaco. Aber erstmal das Auto finden in der Dunkelheit:

    Auch die Sieger von 2016 Perfetti/Kessel im Stratos warten schon artig, obwohl es für sie um nix mehr geht, sie sind am Echarasson abgeflogen, hatten keine helfenden Hände, kassierten 20.000 Punkte und werden am Ende 112.

    Zunächst geht es 75 km nach Saint-Nazaire-le Désert, dem Ziel der ZR2, diesmal fahren wir 2/3 der Strecke andersrum. Es ist früh am Morgen, die Sonne kommt langsam raus, aber es hat gefroren und es ist teilweise spiegelglatt. Ein paar Stunden später, beim mittleren und hohen Schnitt ist davon nichts mehr übrig, dementsprechend sind die Ergebnisse. Die ersten 21 dieser Prüfung kommen aus diesen beiden Kategorien, in denen noch insgesamt 66 Teams im Rennen sind. Karsten und Klaus auch dabei, 15. in dieser ZR, Gesamt jetzt auf 20.

    Erik „Carlsson auf dem Dach“ im Saab kennt noch jeder Rallyefan. An ihn mußte ich denken, als wir kurz nach dem Start an diesem Saab vorbeikamen.

    Dem Team ist nichts passiert, aber es war die letzte Warnung: hier ist es glatt. Wir sind auch sehr vorsichtig weitergefahren. Da es nur noch um die goldene Leberwurst ging, war uns das Auto wichtiger als hier ein zu großes Risiko zu gehen. 2240 Punkte waren die Quittung, Platz 159 in der Prüfung und 94 Gesamt, trotz des Gegurkes 6 Plätze nach vorne.

    Kurz danach kam die ZR12 von Verclause nach Laborel, erstmal 10 km stinklangweilig geradeaus, bevor es auf die erste Hälfte der ZR1 ging, nur andersrum, Richtung Laborel. Insgesamt alle recht wenig Punkte, es geht 2 Füßchen nach vorne, auf Platz 92.

    Karsten und Klaus auf 19 – alles perfekt bei den Beiden.

    Es folgt eine 160km lange Überführungsfahrt über Sisteron, Baremme, Saint-André-les-Alpes bis nach Entrevaux, etwa 90 km vor Monaco. Zeit für eine Pause zwischendurch, Service für das Team und das Auto.

    Nebenan Gelbwesten, die waren eigentlich überall.

    In Entrevaux dann die ZR13, trocken, strahlender Sonnenschein, aber ein wildes Gekurbel. Dazu dann doch die eine oder andere versteckte Eisplatte im Schatten, kann man im Video gut sehen.

    Allgemein wenig Strafpunkte bei fast allen, es geht noch ein Plätzchen nach vorne auf 91, Karsten und Klaus weiterhin auf 19, alles recht eng da vorne.

    Kurz nach der ZR wurden wir vom Alpine Club Cote d’Azur von der Straße gezerrt, es gab Foie Gras, Schampus, Kaffee, je nach Laune. Alles, wo irgendwo „Alpine“ draufstand, wurde eingeladen, die anderen heftigst ignoriert. Savoir vivre, wir lagen gut in der Zeit und blieben 20 Minuten.

    Die letzte Zeitkontrolle vor Monaco war La Turbie, direkt unterhalb der Reste des Tropaeums aus dem Jahre 6 v.Chr., zur Erinnerung an die Unterwerfung der Alpenstämme (heute würde man die „Schweizer“ nennen). Danach ging es in den Hafen.

    Kurzer Zwischenstand vor der Nacht der langen Messer:

    Michel Badosa im Renault 8 hat bisher insgesamt 970 Strafpunkte eingefahren, liegt mit über 400 Punkten vor Canella mit einer Fulvia und De Angelis im Ritmo. Das sollte eigentlich reichen, aber wie wir aus dem letzten Jahr wissen: it ain’t over til its over.

    Over isch für Rolf und Fabian im Kadett bei ihrer Monte-Premiere, nach der ZR12 noch auf hervorragendem 47. Platz, bleibt der Kadett in der ZR13 plötzlich stehen und macht keinen Muckser mehr. Rolf diagnostiziert einen kaputten Luftmengenmesser, den hat er nicht in der Werkzeugtasche und es bleibt nur die Huckepackfahrt.

    Im HRRT Team liegen die Richters im Wartburg auf Platz 6, Jüntgen/Müller im DKW auf 7, Karsten und Klaus auf 19, Hofmann/Weinand auf 23 und der Falcon auf 45. Wir überlegen, ob wir heute Nacht nochmal angreifen, Uwe sagt er hätte nach diesem etwas vorsichtigen Tag nochmal richtig Lust auf Gasgeben und so wird es dann auch beschlossen.

    Ein paar Bilder noch, ab ins Hotel für eine kurze Pause, um viertel vor neun starten wir zur Fahrt auf den Turini.

    Kategorien: Monte Carlo, Rallye Monte Carlo | Keine Kommentare »

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