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    Metz Rallye Classic 2018

    Von Administrator | 04. 05. 2018

    Ein Gastbeitrag von Fabian Mohr. Bilder F.M. und Stephan Kroeppel

    Der zweite Lauf rund um den Deutschen Classic Pokal 2018 fand am 27. und 28. April in Stein bei Nürnberg statt. Die 14. Int. ADAC Metz-Rallye-Classic stellt seit jeher eine der anspruchsvollsten Veranstaltungen im Classic-Rallye-Kalender dar.

    „Wie kann denn eine reine Sollzeit-Rallye anspruchsvoll sein?“, werden sich hier einige fragen. Aber dazu gleich mehr.

    Über 100 Nennungen erreichten auch dieses Jahr den Veranstalter. Das Teilnehmerfeld glänzt dabei mit Rallye-Legenden wie Lancia Stratos, Fiat 131, Audi Sport Quattro usw. Aber auch der Rest des Feldes war bunt gemischt und keinesfalls langweilig geraten.

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    Als „Lichtschranken-Orgie“ bekannt, bietet die Metz doch allerhand mehr. Die ordentliche Organisation, ein perfekt und fehlerfrei ausgearbeitetes Streckenbuch über ausgezeichnet gelegene Strecken sowie die fein ausgearbeiteten Wertungsprüfungen.

    Wobei wir schon zum Kernstück der Veranstaltung kommen:

    Jedem, der behauptet, reine Lichtschranken-Rallyes mit Chinesenzeichen-Bordbuch wären langweilig und ohne jeden Anspruch, dem sei eine Teilnahme bei der Metz empfohlen. Dieses Jahr mit 17 Prüfungen und insgesamt 169 Sollzeiten. Zumindest als Soll. Denn bei weitem nicht jeder kann den gewollten Ablauf und vor allem die Reihenfolge der Lichtschranken-Durchfahrten auch in der Praxis fehlerfrei umsetzen.

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    Übersichtliche Kreuzungen auf dem platten Land geraten hier ganz schnell zum großen Quiz. Links, Rechts, Geradeaus. Überall Lichtschranken. Und jede Startnummer schlägt gefühltermaßen eine andere Richtung ein, nur um nach wenigen Minuten erneut zu erscheinen und diesmal wieder anders zu fahren. Bis zu 4 Durchfahrten derselben Kreuzung sind hier keine Seltenheit. Wer jetzt an das pure Chaos denkt hat weit gefehlt. Es geht sich aus. Größtenteils. Auf tragische Einzelschicksale können wir leider nicht eingehen. Die gibt es bei anderen Rallyes aber gleichermaßen.

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    Des Rätsels Lösung ist jedoch stets das exakte Streckenbuch. Abzweige und Standorte der Lichtschranken sind genau beschrieben. Keine Schweinereien. Aber auch kein überflüssiges Schi-Schi. „Wenn da nicht steht, dass wir abbiegen sollen, dann biegen wir auch nicht ab. Ganz egal was da links für Lichtschranken stehen. Und ganz egal, wie viele vor uns da schon abgebogen sind“. So oder so ähnlich lautet die gut gemeinte Ermahnung an den Fahrer mehrfach an diesem Wochenende, der einen immer wieder ungläubig anschaut. Nur um im Anschluss irritiert festzustellen, dass es doch gut gegangen ist. Tja, wo sitzt das Hirn?

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    Die Strecke war an diesem sonnigen Wochenende schon fast traditionsgemäß mit vielen Zuschauern gesäumt. Es ist immer wieder erstaunlich, welch hohe Akzeptanz unser Sport im Süden doch erfährt. Natürlich steckt auch hier immens viel und unsichtbare Vorarbeit seitens des Organisationsteams dahinter.

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    Auch die touristischen Momente kamen nicht zu kurz. Selektive Streckenteile und Stellen, die eigentlich zum Verbleiben einladen, wechselten sich ab. Wie bei der Metz-Rallye gewohnt, wird in besonderem Maße auf das leibliche Wohl Wert gelegt. So gab es wieder den bewährten und beliebten Rallye-Abend im Startzelt und zum Abschluss, auch dieses Jahr nach alter Traditon – wie zu Zeiten der „scharfen“ Metz die Siegerehrung im Festzelt. Die Moderation übernahm wie schon die Tage zuvor beim Start und der Zielankunft Michael Hagemann, der selbst die Eröffnung und Erklärung des Abendessens zu einer außergewöhnlichen und publikumswirksamen Präsentation werden lässt.

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    Am Ende der ca. 500 anspruchsvollen Kilometer trennten gerade einmal 0,5 Sekunden den Sieger von den Platzierten. Diese Leistung verdient den Respekt vieler Rallye-Teilnehmer. Auch derer, die eine Sollzeit-Rallye für einen Kindergeburtstag halten.

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    Kategorien: DCS, Gastbeitrag, Metz | Keine Kommentare »

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