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    12h von Most – Level 42

    Von Administrator | 02. 05. 2018

    1. Mai – ab nach draußen. Also den Scimi starten, den SP unterwegs treffen, eine kleine Ausfahrt nach Most in Böhmen, das ist nur eine gute Stunde von Dresden entfernt.

    SP und Scimi

    Dort fand im Autodrom das 12 Stunden Rennen statt – teilnehmen durften nur Trabbis, und zwar ohne große technische Modifikationen, besonders nicht beim Antrieb. Man stelle sich also vor: 12 Stunden mit 26 PS da rumbrettern, wo zwei Tage vorher noch die GT Masters mit den dicken V8 und V10 Krawall gemacht hat.

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    Die Teams bestehen in der Regel aus 3 Mann, also etwa 4 Stunden fahren für jeden, manche fahren auch nur zu zweit, das bedeutet 6 Stunden knallharten Motorsport. Der Sprit reicht für etwa 2 Stunden, das sind wirklich lange Törns. Bei guter Berechnung kommt man dann auch mit 5 Tankstopps hin.

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    Das alles erinnerte mich stark an die ersten Rennen des R5-Pokals, die ich 1974 am Nürburgring gesehen habe. Wenn die Autos technisch identisch sind, kommt es wirklich auf die Fahrer an, was für ein Spaß damals und auch heute.

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    36 Teams waren am Start, „unsere“ Mannschaft mit Raik, Sigurd und Steffen im blauen 601 mit der Startnummer 42. In den ersten zwei Stunden lagen sie auf einem hervorragendem sechsten Platz, dann stellten sie beim zweiten planmäßigen Boxenstop den Bruch einer Schweißnaht am Halteband des Lüfters fest, eine schnelle Reparatur kostete 2 Runden und 10 Plätze. Aber es waren ja noch 8 Stunden zu fahren … viel Zeit also für die anderen, ebenfalls mit ihren Problemen zu kämpfen.

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    Die Profis bremsen auf der ganzen Strecke nur zweimal ernsthaft, Spitze etwa 120 km/h, die Rundenzeiten für die gut 4,2 km liegen bei etwa 2:40 min. Zum Vergleich: die GT Masters Pole Position vom Wochenende lag bei 1:31,5.

    Autodrom Most

    6 Minuten vor Schluß lagen die 3 auf dem fünften Platz, den vierten in Reichweite, als langsam der Sprit knapp wurde. Also Fuß vom Gas, um mit den letzten Litern noch bis ins Ziel zu kommen. Ein Tankstop würde zuviel Zeit und Plätze kosten, aber 10 Sekunden pro Runde verlieren ist auch nicht ohne. Am Ende retteten sie den sechsten Platz um eine Tausendstelsekunde (nach 12 Stunden!!).

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    Bei dieser Veranstaltung werden nach dem Rennen die Trabbis der sechs Erstplatzierten von den Technischen Kommissaren genauestens untersucht, die Motoren geöffnet, um Modifikationen zu entlarven. Und prompt erwischte es den Zweiten, den Dritten und den Vierten und am Ende waren unsere Jungs – mit sauberem Auto – Dritter.

    Herzlichen Glückwunsch.

    VOHM1780 Pokal 42

    Kategorien: Most, Speed, Trabant, Vollgas | Keine Kommentare »

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