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    Currywurst statt Spätzle mit Linsen

    Von Administrator | 03. 04. 2018

    Ich mache keinen Hehl daraus, mir gefällt die TC in Essen deutlich besser als die Retro in Stuttgart. Mehr internationales Publikum und irgendwie nicht so „schwäbisch“. Aber das ist Geschmackssache. Currywurst statt Spätzle mit Linsen.

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    Daher sind wir mit dem Jensen Owners Club auch immer in Essen mit einem Stand vertreten und nicht im Südweschten.

    Durch den Abriß der Halle 5 und dem noch andauernden Umbau hat uns die Messeleitung dieses Jahr in die Galerie gesetzt, gleich neben den Currywurststand. Was will man mehr. Aber als wir Dienstag zum Standaufbau an unseren Platz kamen, gab es weder Strom noch Teppich. Also hin zur Leitung. „Ja, den Teppich haben Sie bestellt und bezahlt, das ist wohl irgendwie übersehen worden. Aber Schwarz haben wir jetzt natürlich nicht mehr.“

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    Zum Glück war die Standplanung nicht Ton in Ton auf den Teppich abgestimmt, es gab noch rot, blau, beige … und grün. Als Engländer also BRG. „Wir geben das dann mal in Auftrag, wissen aber nicht, wann die Kollegen zum Verlegen kommen.“ Super. Das auszustellende Auto ist da, das komplette Equipement, nur der Teppich kommt irgendwann. Nun ist in der Galerie ja durchaus etwas Verkehr, da von dort viele Hallen angefahren werden können; die Ausweichroute, wenn es sich an irgendeinem Tor während des Aufbaus staut. Also, erstmal ’ne Currywurst, ein Pilsken und Warten.

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    „Und was ist mit dem Strom?“ „Dafür sind wir nicht zuständig, das müssen Sie mit der Messe Essen klären – andere Halle. Aber den Strom haben Sie morgen ganz bestimmt.“ Hatten wir natürlich nicht.

    Der Teppichmann kam so gegen 6, stöhnte und jammerte, daß das heute nicht mehr ginge, mein Bruder konnte ihn dann aber dank einiger klug gewählter Argumente vom sofortigen Verlegebeginn überzeugen und 20 Minuten später hatten wir einen grünen Teppich am Stand. Auto sorgfältig platzieren, Tische und Stühle aufbauen, Kühlschrank anschließen … ach nee, ging ja nicht, kein Anschluß, kein Strom.

    Am nächsten Mittag dann immer noch nicht, also auf zur Leitung der Messe Essen. „Ja, Strom haben Sie bestellt und auch schon bezahlt, keine Ahnung, warum bei Ihnen nichts liegt.“ „Och, macht nichts, dann wäre es aber nett, wenn Sie das regeln könnten.“ „Na klar, machen wir, aber keine Ahnung, wann der Kollege Zeit hat.“ Den Satz kannte ich ja schon vom Vortag, also Warten. Kaltes Bier und heißen Kaffee gab es also erstmal nur am Büdchen.

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    Kann sein, daß das in Stuttgart besser läuft, ändert aber nichts an meiner Präferenz. Am Ende kam der Strom, wir hatten Kaffee, Bier und Licht, dazu Peters wunderbares Cabrio und den passenden Whisky.

    Ich hatte nur noch wenig Zeit, da Olli mich zur Coppa abholte, aber für einen kleinen Rundgang hat es gereicht. Oftmals hohe Qualität, interessante Autos, hohe Preise, zwar viele 911er (Gähn), aber die Trommeln verkündeten, in Stuttgart wären es noch mehr.

    Hier ein kurzer und wie immer sehr subjektiver Blick auf das Angebot.

    Zunächst zwei meiner All-Time-Favourites direkt nebeneinander:

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    Der Prototyp des Schneewittchensargs:

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    Und die Serienversion:

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    Ein Glaserati:

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    TR6 Estate Eigenbau, coole Karre:

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    Bei VW dann eine Reihe Cabrio-Prototypen, der Jetta war nicht so toll, aber diese drei sind einfach Klasse. Den Nasenbären oder auch den 1500er würde ich sofort nehmen wollen:

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    Aus dem Osten: Tatra und Melkus.

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    Cooler Citroen Break:

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    Der einzige Le-Mans-Sieger mit Wankelmotor und ein Csomo. Mazda war schon immer recht innovativ.

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    Noch ein Le-Mans-Veteran, einfach eine perfekte Sportwagenform:

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    Facel Vega Details sind immer wieder atemberaubend:

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    Alfa im Luigi-Colani-Kleidchen:

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    Espada, Grifo, Bizzarini – Italian Supercars, gehören alle in meine Traumgarage:

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    Die Vorkriegsfraktion mit Amilcar und Frontantrieb Alvis:

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    Schräge Plastikautos, Isdera und Banjo GT:

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    Morgan Prototyp:

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    Toyota 2000 GT, was für eine elegante Form:

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    Mal nicht der übliche Aston:

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    Buchmann „Rainbow“ bb Turbo Targa – der feuchte Traum der 70er:

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    Otto Vu:

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    Auch der auf Linkslenker umgebauet Jensen 541 R war (mal wieder) zu verkaufen:

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    Zum Schluß meine beiden persönlichen Highlights.

    Zunächst ein Lancia Flaminia Sport:

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    Und dann ein Porsche 356 mit Karosserie von Beutler, dafür würde ich meinen gesamten Fuhrpark hergeben, wird aber wohl nicht reichen:

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    Kategorien: Jensen, Messe, Technoclassica | 1 Kommentar »

    1 Kommentar zu “Currywurst statt Spätzle mit Linsen”

    1. Aurelista schreibt:
      24. 04. 2018 um 12:58

      Hallo Jens,

      zunächst vielen Dank für die Fortsetzung des Blogs!
      Auch für mich ist die Techno Classica ganz eindeutig vorne! Zwar mag das Stuttgarter Messeareal „moderner“ sein, aber es hat auch seine Nachteile! Angefangen von den „ewig“ langen Wegen im Vergleich zum superkompakten Messerundgang in Essen, dem knallharten Betonboden, der nach einem Tag fast alle fußlahm macht ( in Essen gibt es noch die guten alten elastischen Gußasphaltfliesen) hin zur extremen Blendung bei sonnigem Wetter. Und dann die Exponate! Stuttgart müht sich mit allen möglichen Klimmzügen, das Sortiment irgendwie aufzupeppen, hat aber gegen die breite Varianz von Essen keine Chance. Letzten Endes spricht auch das Verhältnis von Besuchern pro Messetag Bände; klarer Sieger ist Essen!
      Witzigerweise haben wir 2 sehr ähnliche Favoriten in Essen gehabt: für mich war es die braune Lancia Flaminia Supersport Zagato bei Steenbuck, die ganz hervorragend restauriert schien.
      Hätte ich gewusst, daß Du beim Jensenclub anzutreffen warst, hätte ich gerne mal auf einen Plausch vorbeigeschaut, wir waren mit unserem Clubstand ganz in der Nähe… Vielleicht klappt es ja das nächste Mal!…

      Herzliche Grüße

      Aurelista

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