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    Teichalm 2018

    Von Administrator | 25. 02. 2018

    Ich bin letztes Jahr schon einmal mit Axel dort gefahren, im damals neuen Kadett, der sich dann als etwas zickig herausstellte. Eigentlich kenne ich das nur von den Italienerinnen, aber auch ein Opel mag manchmal nicht. Wegen heftiger Schaltprobleme mußten wir damals die Rallye aufgeben – sehr schade.

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    Dieses Jahr also ein neuer Versuch. Der GT/E bekam in den letzten 12 Monaten eine Getriebeüberholung, eine neue Nockenwelle und einen Satz Spikes spendiert und wollte uns erwartungsvoll beweisen, daß er auch richtig durchhalten kann. „Schaugn mer mal“ dachte ich mir und fuhr frohgemut Richtung Süden in die tiefste Steiermark auf die gut 1.200 Meter hoch liegende Teichalm.

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    Diese Winterrallye ist die direkte Nachfolgerin der Aflenzer Winterrallye von Joseph Prein, gleiches Team, gleicher Ansatz, nur von Anfang im Schnee, das Höhenprofil (insgesamt 39.700 Höhenmeter waren zu fahren) zeigt den für Joseph geradezu klassischen Verlauf: zwei Tage lang kleine Waldwege rauf und runter, mit Schnee und Eis – Spaß für große Jungs.

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    Los ging es am Donnerstagabend standesgemäß und traditionell mit dem Eisstockschießen unter Flutlicht, am Freitag dann die technische Abnahme, Startnummernauslosung, Roadbookausgabe, Fahrerbesprechung und um 13:01 fuhr der erste gleich mal falsch in den ersten Lichtschrankentest vor der Gaststätte Teichalm. War auch nicht einfach, auf Eis einen Kreisel zu umfahren und dann rückwärts über die Ziellinie. Hat keiner in den 20 Sekunden geschafft, aber Gert Pierer, der Monte-gestählte alte Hund fuhr einfach geradeaus nach exakt 20 Sekunden durch die Messung, alle anderen hatten mindestens schon 15 Strafsekunden auf der Uhr. Sein entspannter Hinweis: „Es gab keine Ausführungsbestimmung und keinen Posten, der den Weg kontrollierte, sondern nur einen Zeitnehmer.“ führte dann nach unterhaltsamer Diskussion am Abend zur Neutralisierung dieser Prüfung (hätte auch nicht viel ausgemacht, wenn sie drin geblieben wäre, es geht hier nicht um Zehntelsekunden sondern um Minuten oder Stunden).

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    Ein ziemlich breites Spektrum an Autos stürzte sich dann in den Schnee und das Eis. Der Landy war zwar cool, aber doch etwas langsam für die recht hohen Schnitte. Auch der kleine Austin hatte so seine Schwierigkeiten.

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    Und Teamkameraden von der Monte eine Woche später wiederzusehen, machte auch Spaß.

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    Als Kontrastprogramm wäre dann tatsächlich auch sowas mal anzudenken:

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    Joseph hatte sich anhand eines LeJoG-Roadbooks mal schlau gemacht, wie man Teilnehmer piesacken und verwirren könnte. Hat auch wunderbar geklappt. Seine Streckenbeschreibung mit Kompaßzahlen ist durchaus noch verbesserungswürdig und -fähig, da stimmte nicht viel. Und ich Depp hab es trotzdem versucht, danach zu fahren, das kostete uns am Samstag 20 Minuten Verspätung bei der vorletzten ZK und damit den dritten Platz. Das nächste Mal mache ich es wie alle anderen und packe trotz Verbot das Handy aus und fahre mit dem Navi – selber Schuld.

    Ansonsten gab es gut 20 Wertungsprüfungen zwischen knapp 4 und über 70 Kilometern Länge, die Südhänge waren teilweise schneefrei, der Rest sah dann so aus:

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    Einmal auch so, mit etwas Platttreten kam man aber links vorbei:

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    Man brauchte also sowas:

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    um das hier zu vermeiden:

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    Das Wetter war perfekt, fast die ganze Zeit Sonne, manchmal taute es, dann war der Schnee sulzig und die steilen Abfahrten auf den Nordhängen waren dann richtige Eispisten.

    Bernd schaffte es, seinen 356er so elegant zwischen Waldbrücke und bereits umgebogenen Geländer zu parken, daß ihn nur noch die Feuerwehr mit Kranwagen rausheben konnte – ohne einen einzigen Kratzer zu verursachen. Neben der „Auer-Gedächtnisbrücke“ gibt es nun auch „Bernie’s Bridge“ in der Steiermark. Hierzu demnächst noch ein kleiner Gastbeitrag der todesmutigen Besatzung.

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    Am Ende der zwei Tage gab es auf der Anfahrt von Fladnitz zur Teichalm nochmals fetten Nebel in der Dunkelheit, aber dann waren die Autos dreckig, die Besatzungen grinsten und es gab die verdiente Medaillenzeremonie für jeden Teilnehmer nebst Feuer und Bier.

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    Wir waren am Ende Vierter, zuviele blöde Fehler und Ungenauigkeiten des Beifahrers, dem die Monteumstellung nicht so richtig gelingen wollte, mit 18 Minuten Rückstand auf den verdienten Dritten. Axel ist hervorragend gefahren, kein Ausrutscher, den Kadett perfekt im Griff.

    Nur einmal kam kurz Freude auf, als das Getriebe an exakt der Stelle wieder streikte, an der wir letztes Jahr aufgeben mußten. Aber auch hier war die steirische Feuerwehr in Form eines Kfz-Mechanikers sofort zur Stelle, der hatte das passende Werkzeug griffbereit und nach ein paar Minuten waren wir wieder fitt und das Schaltgestänge hat bis zum Schluß durchgehalten.

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    Fazit: spaßig und witzig wie immer. Mit Josephs Organisation machen solche Rallyes einen tierischen Spaß. Und ich fühle mich immer wieder bestätigt:

    Jungs werden 7, ab dann wachsen sie nur noch.

    P.S.: der Zirbengeist wird aus Zirbenzapfen gebrannt, schmeckt für den ungeübten etwa so wie Badedas mit Alkohol. Der Profi (sic) weiß gute Qualität aber sehr zu würdigen.
    🙂

    Kategorien: Aflenz, Teichalm, Winter | Keine Kommentare »

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