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    Monte Carlo Historique 2018 – Vorbereitung und Start

    Von Administrator | 11. 02. 2018

    Donnerstag, 8. Februar 2018, Abends um 21 Uhr in Falkenstein.

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    Mit der Ankunft an der Heimatgarage der Lancia Fulvia 1,3S von Karsten endet die beste Rallyewoche, die ich je gehabt habe.

    Als Karsten mich im vergangenen Spätsommer fragte, ob ich mit ihm die Rallye Monte Carlo Historique fahren wolle, da sein regulärer Beifahrer just an diesem Wochenende Vater werde und nicht mitfahren könne, wußte ich aus Erzählungen zwar, daß es eine tolle Veranstaltung sei. Ich hatte aber keine Ahnung, daß sie phantastisch werden würde.

    Anfang Januar waren wir bereits 4 Tage in Südfrankreich und sind alle Wertungsprüfungen mit der Fulvia und dem vollen Rallyeequipment abgefahren. Es ging dabei nicht nur um einen möglichst genauen Aufschrieb (wir haben fast alle WPs komplett auf Video aufgenommen) sondern auch darum, einen alten Sanduhrbeifahrer in die Geheimnisse moderner Rallye-Elektronik einzuweisen und ihn daran zu gewöhnen.

    Der verwendete Blunik II ist etwas völlig anderes als alles, was ich bisher kannte, wie sich zeigte, allerdings dringend erforderlich, um auch nur ansatzweise konkurrenzfähig zu sein.

    Nach den 3.400 km der Erkundungsfahrt schlossen sich mehrere Wochen der Detailverbesserungen am Auto in der Scuderia Tedesco von Toni an. Ich verbrachte derweil viele Stunden mit mehrfachem Studium der Videos und der Ergänzung und Korrektur meiner Aufschriebe für die einzelnen WPs, in Summe immerhin 434 km.

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    Wertungsprüfungen bei der diesjährigen Monte waren zwischen 8,42 und 57,09 km lang, unsere Schnitte lagen zwischen 44 und 47,9 km/h, d.h. die längste WP dauert fast 75 Minuten – eine echte Herausforderung für die Konzentration.

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    Die Rallye Monte Carlo Historique folgt seit 1998 der Tradition der echten Rallye Monte Carlo, wie sie bis zum Anfang der 80er Jahre gefahren wurde. Die Starter (dieses Jahr aus 26 Nationen) beginnen die Rallye in verschiedenen europäischen Startorten und müssen auf den über 1.000 km langen Anreiseetappen auf eigener Achse mit mehreren Durchfahrtskontrollen zunächst mal die Zuverlässigkeit ihrer Autos unter Beweis stellen.

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    Daß einige Teams ihr Fahrzeug nach dem Start in einer Seitenstraße auf einen Hänger luden und zur Zwischenkontrolle transportierten, sei hier nur am Rande erwähnt.

    Unser Startort war am Freitag, den 2. Februar 2018 Bad Homburg, praktisch ein Heimspiel für Karsten, der die Monte bereits zum dritten Mal fuhr. Die Technische Abnahme fand am 1. Februar nachmittags in der Central Garage in Bad Homburg statt. Als wir dort hinkamen, war Uwe mit seiner Alpine 310 schon beim Bekleben und ein Fernsehteam von Sat1 wartete auch auf uns. Die wollten uns bis zur Abfahrt begleiten, um einen Bericht für die lokale Nachrichtenausgabe zu erstellen.

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    Die Fulvia war bestens präpariert, die Abnahme kein Problem, bis der Kommissar mit der Prüflampe für das Stromkabel des GPS-Systems des Veranstalters kam. Mit diesem System werden die Messungen in den Wertungsprüfungen durchgeführt und es bekommt seinen Strom über einen speziellen Stecker direkt von der Fahrzeugbatterie.

    Und diese Prüflampe brannte nicht. Also erstmal die Sicherung prüfen – die war durchgebrannt und schnell gewechselt, also Problem gelöst. Erneuter Test – die Lampe brennt immer noch nicht. Vielleicht ist ja die Prüflampe kaputt. Test bei anderen Teilnehmern: die Lampe brennt. Direkte Messung mit eigener Prüflampe: brennt, also Strom vorhanden. Jetzt blieb nur noch, die Polarität zu tauschen – und siehe da: auch die Prüflampe des Kommissars leuchtete und wir bekamen die Freigabe. Alles aufgenommen vom Fernsehteam.

    „Rallye Monte Carlo Historique“ startet in Bad Homburg

    Für den Aufnahmetest habe ich einen Schmarrn zur grünen Plakette erzählt, danach die wirkliche Geschichte (die Plakette kennzeichnet das Servicefahrzeug), aber die haben die Testaufnahme gesendet, vermutlich war die Story schöner – und ich war bei allen der Depp, der keine Ahnung hat.

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    Wir fahren im „Historischen Rallye und Racing Team“ HRRT, mit Sponsoren für Reifen, Öl, Unterkunft und Verpflegung, eine unschätzbare Hilfe und Erleichterung bei der Organisation der Rallye. Vor dem Start trafen sich alle Teammitglieder, die den Startort Bad Homburg hatten, im Kraftwerk zum Abendessen.

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    Am nächsten Mittag ging es dann los. Teamfoto in Bad Homburg im Regen und warten auf den Start.

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    Pünktlich um 13:30 Uhr fuhren die ersten 18 Fahrzeuge, die bereits am Tag vorher in Oslo gestartet waren, im Minutenabstand über die Rampe der Durchfahrtskontrolle, um 14 Uhr dann die Homburg-Starter. Kurz vor 3 waren wir also unterwegs.

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    Fortsetzung folgt …

    Kategorien: Monte Carlo | 1 Kommentar »

    1 Kommentar zu “Monte Carlo Historique 2018 – Vorbereitung und Start”

    1. Karsten Wohlenberg schreibt:
      12. 02. 2018 um 21:47

      sehr treffend und schön geschrieben !!! Du Held 😉

    Kommentare