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    Tulpen 2016 (semi-)live

    Von Administrator | 03. 05. 2016

    Auch in diesem Jahr fahren Christof und Andreas die Tulpenrallye mit, und auch in diesem Jahr versorgt Christof den Blog mit einer quasi Liveberichterstattung.

    5. Eintrag:

    Aus der Redaktion:

    In der Schweiz hat es für einige Teilnehmer wohl eine leichte Erhöhung des Rallyebudgets gegeben. Nachdem sich einige Bewohner im Kanton Thurgau über zu schnelle Tulpenautos beschwert hatten, führte die Polizei kurzfristig mobile Radarkontrollen durch. Dabei wurden bei etwa einem Viertel der 190 Teilnehmer Übertretungen festgestellt, teilweise mit 91 statt 50 durch die Dörfer.

    Die Kollegen wurden dann am Grenzübergang nach Deutschland angehalten und zur Kasse gebeten. Wer die drakonischen Strafen in der Schweiz kennt, kann sich vorstellen, daß es den einen oder anderen ganz schön gebeutelt hat. Dafür hätte er vermutlich 2 mal Tulpen und 1 x mal Coppa dazu fahren können.

    Jetzt wieder zurück zu Christof und Andreas, heute auf dem Weg von Luxemburg nach Vaals, gut bekannte Strecken.

    Wir haben durch das Liegenbleiben gestern offensichtlich einiges verpaßt, muß ein guter Tag gewesen sein:

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    In der Schweiz hat es tatsächlich wohl bis zu 1.500€ gekostet (Anm. d. Red.: da wird bei einigen wohl noch etwas dazukommen).

    Wir sind also heute wieder dabei, gestern souverän letzter mit Maximalpunktzahl, damit jetzt Gesamt 71. Gerade (um 16:15) sind wir zum Mittagessen angekommen. Auch wir wurden gestern früh in Frankreich von der Polizei angehalten, heute auch in Luxemburg. Dabei wurden wir darüber informiert, daß die Veranstaltung nicht angemeldet sei. 20 Minuten später gab es tatsächlich eine weitere Kontrolle der Polizei, die die Teilnehmer festgehalten hat. Wir konnten vorher noch umkehren …

    So ging es uns gestern:

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    Ankunft in Vaals um 20:25

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    Die deutsche Crew, Sportler und Experten in trauter Runde, Bilderberg, Vaals.

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    Da wir gestern soo erfolgreich waren und ganz am Ende stehen, dürfen wir morgen bereits um 7:03 starten! Gute Nacht.

    4. Eintrag:

    Gestern gab es eine wilde Jagd nach stummen Wächtern mit immer größer werdendem Zeitdruck. Vormittags durch die Schweiz und Liechtenstein, am Nachmittag dann Bodensee und Schwarzwald, Richtung meiner alten Heimat Freiburg. Vorbei an Strecken, die ich früher mit dem Fahrrad bewältigt habe (heute nicht mehr ganz so einfach). Zum Abschluß noch ein Test auf einer Kartbahn im Elsaß.

    Gestern wurden wir in der Tageswertung 20., damit Gesamt 21.

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    Frank Pauli, der „CHEF“

    Ganz vergessen, die Experten fuhren noch eine Nachtetappe, erste Ankunft etwa 23:30.

    Bisher wurde die Startreihenfolge entweder nach Baujahr des Autos oder nach dem Namen des Fahrers festgelegt, heute morgen nach Autohersteller:

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    Morgendlicher Aufgalopp:

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    Gerade eben noch Kaffepause und jetzt das:

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    Lichtmaschine? Wir haben keinen Strom mehr (Anm. d. Red.: Porca miseria)

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    Wir stehen und warten auf den Service – für heute is dann fertig.

    Andreas als Tourist, während der führende Experte ankommt – und vorbeifährt.

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    Irgendwo in Frankreich

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    Der Service hat unseren angeschmauchten Notausschalter abgeklemmt und wir konnten wieder weiterfahren. Ich wollte dann durchfahren und abkürzen, damit wir wenigstens die Zeitkontrolle zur Mittagspause noch schaffen. Jetzt stehen wir schon wieder seit einer Stunde fernab der Strecke irgendwo bei Saverne und warten auf den Service.

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    Das Ganze entwickelt sich dann jetzt zum entspannten Vatertagsausflug (mit lecker Trinken):

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    (Anm. d. Red.: Ich habe daraufhin Hilfe angeboten:

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    und erhielt folgende Antwort: )

    Wäre ganz schön!

    (Anm. d. Red.: Offensichtlich ist den beiden jetzt langweilig und sie stellen nun die elementaren Fragen des Lebens)

    Sind Deine Antworten auch im Blog?

    Liest das eigentlich jemand?

    Außer Dir Christophe, Kathrin und Oli.

    3. Eintrag:

    Das hier war die erste Karte gestern früh, so viele Kurven wie an diesem Vormittag bekomme ich sonst das ganze Jahr nicht zusammen:

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    Am morgen in Mailand bei schönstem Wetter, dann über den Splügenpaß nach Davos in die Schneewehen.

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    Am Dienstag waren wir 13., damit sind wir in der Gesamtwertung jetzt 24. Aber der Anlasser ist kaputt und Andreas muß ständig schieben und hat inzwischen Übung. Und wir haben zeitlich keine Chance, den Anlasser zu wechseln.

    Tagessieger war Arjen van der Pallen mit nur 4 Punkten in der Klasse Expert – unglaublich.

    Heute, am Mittwoch war Start in Feldkirch, gleich mit einem Test, den wir offensichtlich falsch gefahren sind, wir wissen aber immer noch nicht, warum und wo. Daraus ergaben sich bei der ersten TC 4 Minuten, die zweite war ok und in der dritten haben wir erneut 10 Minuten Verspätung geschossen. Einmal zuviel gesucht und schon bist Du aus dem Zeitfenster raus.

    Wir konnten aber zumindest in der Mittagspause 10 Minuten wieder gutmachen. Das Wetter in Donaueschingen ist wieder schön, jetzt haben wir noch nicht mal die Hälfte der Rallye rum.

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    Ich habe heute morgen mit dem Marcos-Fahrer über den gestrigen Tag gesprochen. Er hatte Schwierigkeiten mit seinen Wischerblättern und sagte wohl zu seinem Beifahrer: „Kein Problem, einfach unter dem Regen durchfahren.“

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    Mit DEN Reifen im Schneeregen – Respekt!

    (Anm.d.Red.: Das erinnert mich an die Coppa vor ein paar Jahren, als sie mit den Slicks beim Schnee nicht mal aus der Hoteltiefgarage rauskamen …)

    2. Eintrag:

    Dienstag, 3. Mai 2016

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    Der Gesamtführende nach dem ersten Tag.

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    Heute früh, alles noch gut, bei anderen nicht so wirklich:

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    Das Wetter ist super, die Stimmung auch, gelegentlich etwas Streß im Auto, also alles normal.

    Unglaublich, wie 240 Verrückte durch die Gegend fahren. Italien ist dabei sehr zu empfehlen: statt Bauern, die einem den Weg versperren, helfen die Polizisten, den weg zu finden.

    Das Auto ist semiprächtig beisammen, sobald wir tanken, springt er nicht mehr an. Andreas ist bedient mit Anschieben. Jetzt ist Mittag.

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    Noch Fragen?

    1. Eintrag:

    Am Montag, den 2. Mai 2016 war Start in Saint Vincent, hier die ersten Einrücke:

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    Blasenfreies Bekleben des Alfa mit Olis Beklebungsset, auch das will gelernt sein.

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    Empfang vor dem Start am Sonntagabend, et war schon mal schlimmer …

    Start am Montag:

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    Große Vorfreude am Start, das änderte sich dann aber im Laufe des Tages.

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    Das Wetter war wider Erwarten sehr gut, blauer Himmel und zwischendurch noch etwas Schnee.

    Alle Teams hatten sehr mit den extremen Zeitvorgaben zu kämpfen. Originalton Andreas K.:“Wieso mache ich das hier? Ich bin dafür zu alt, sollte ich besser nie mehr machen.“

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    Daher leider nur 15 Minuten Mittagspause oberhalb des Lago Maggiore (NEID!! d.Red.). Die Stimmung der ankommenden Teams: naja. Aber der Beifahrer, Herr K. macht weiter.

    Der Abend im italienischen Berufsverkehr war eher schwierig, als Belohnung gab es dann aber 5 Runden in Monza, los geht’s:
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    Die hier standen da so rum.

    Unser Auto hat ein paar Probleme, aber am Ende des ersten tages waren wir 47., 30 Plätze besser als im Vorjahr.

    Abends beim Serviceteam um Paul Neeskens: Mike Giesche hat seine Sitzhalterung rausgerissen (er sagt aufgrund aktuellen Mehrgewichtes)

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    Kategorien: Gastbeitrag, Tulpenrallye | 2 Kommentare »

    2 Kommentare zu “Tulpen 2016 (semi-)live”

    1. Aurelista schreibt:
      21. 05. 2016 um 22:01

      Danke für den informativen Bericht! Mit gehöriger Verzögerung möchte ich als Teilnehmer der „Expertgruppe“ auch noch ein paar Rückmeldungen geben. Auch wir hatten mit den sehr „knackigen“ Zeitvorgaben fast während der ganzen Rallye zu kämpfen und konnten uns mehrmals nur durch radikales Abkürzen (mit der Konsequenz zahlreicher verpasster Kontrollen) vor der „Superstrafe“ der Maximalpunktzahl bei Überschreitung der 30-Minuten-Grenze am Ende des Tages retten.
      Die schönste Phase war für mich vor dem Start, wo wir am Sonntagabend in geselliger Runde ein tolles Abendessen geniessen konnten. In Verbindung mit nur etwas zu vielen Frühstücksespressi hatte ich dann am Montag Vormittag an verschiedenen Stellen wahrhaftige Slapstickeinlagen geboten, was uns alleine schon eine große Verspätung zur Mittagspause einbrachte. Daher für uns nur trotz Prachtwetter und phantastischer Aussicht auf den Lago Maggiore Müsliriegel und Mineralwasser. Am Nachmittag dann der weitere Absturz im Klassement, da mein Beifahrer überhaupt nicht mit dem offensichtlich „schrägen“ Maßstab der Karten zurecht kam. Superkleine Bergsträßchen wechselten sich mit enervierenden Suchereien nach dem richtigen Weg ab. Dann kamen wir schon vor Como in den beginnenden Feierabendverkehr, in welchem man sich von Kreisverkehr zu Kreisverkehr staute. Wir waren hoffnungslos zu spät und kamen aufgelöst in Monza auf der GP-Strecke an. Dort fand ich es eigentlich ganz gut, mein Beifahrer nicht („Go-Kart-Stecke!“), aber der Streß der Anfahrt war dieses Erlebnis für uns nicht wert.
      Am Dienstag lief es für uns dann eigentlich recht gut, zumindest bis zur Mittagspause gegen 16(!) Uhr. Unser „geselligster“ Abend war dann auch Dienstagabend in Feldkirch, wo wir abgekämpft am Tisch von englischen Teilnehmern saßen, die uns netterweise am Rotweinfluss teilhaben liessen, organisiert durch aufmerksames „Abfischen“ von nicht leergetrunkenen Flaschen an Nachbartischen.
      Am Mittwochvormittag dann die „legendäre“ Fahrt durch das Toggenburg und den Kanto Thurgau, die ich aufgrund meiner Erfahrungen mit der Nordschweizer Mentalität bei früheren Tulpenrallyes sehr diszipliniert anging. Uns hat es dann auch nicht „erwischt“, wohl aber erhielten wir mehrfach mehr als finstere Blicke von der Bevölkerung und der Polizei, trotz akustischer und geschwindigkeitsmäßiger Zurückhaltung. Die Polizei muss wohl unmittelbar nach der Durchfahrt der allerersten Rallyefahrzeuge gerufen worden sein.
      Im Bodanrück, kurz nach der Einreise nach Deutschland, brannte dann auch bei uns der „Kittel“. Mit einer Abkürzung über die Autobahn waren wir dann wieder im Zeitfenster.
      Fortsetzung folgt!

      Grüße

      Aurelista

    2. Aurelista schreibt:
      22. 05. 2016 um 9:45

      Daher hatten wir auch einmal eine entspannte Mittagspause, an dem Tag in der Nähe von Donaueschingen. Ganz gelassen näherte sich dort ein irischer Teilnehmer (Heckflossenfahrer), der sich wohl an meine vor dem Start sehr beiläufig gemachte Bemerkung zu einer gewissen Nähe zu MB erinnerte. Ob ich ihm deutsche Ersatzteilquellen für sein Fahrzeug nennen könne?… Ja klar doch, gibt ’ne Menge, es muss nicht immer von MB direkt sein…
      Schicke ihm eine Aufstellung nach der Rallye…
      Nun, eigentlich würde er die Teile sofort brauchen, Hauptbremszylinder undicht; Bremsen nur mit Getriebe und Handbremse möglich.
      Oh, also ganz eilig! Bei angestrengtem Nachdenken fiel mir zum Glück ein, daß der Daimler einen Eillieferservice für historische Teile an alle Händler anbietet, und mit dieser Info hat es das Team tatsächlich geschafft, am nächsten Tag wieder mit frischer Bremskraft dabei zu sein! Eine witzige Begebenheit, weil sie die kulturellen Unterschiede in angespannten Situationen deutlich macht.
      Über schöne Strecken im Südschwarzwald waren wir dann am Ausgangspunkt zur Nachtetappe angelangt, die mir Anfangs große Mühe bereitete, da weite Stecken voll gegen die untergehende Sonne zu fahren waren. Stumme Wächter waren dabei extrem schwierig zu erkennen.
      Emotionaler Höhepunkt dieser Nachtetappe war dann für mich ein baseballschlägerschwingender Skinheadanwohner, der sich partout nicht an dort gemäßigt fahrende Altautos gewöhnen wollte. Uns hat er nicht erwischt, aber er hat wohl bei Anderen Außenspiegel abgeschlagen und Türen demoliert…
      Der nächste Tag, Himmelfahrt, lief nach meiner Erinnerung relativ(!) entspannt ab, lediglich unzählige Motorradfahrer bescherten mir als Fahrer manche Schrecksekunde.
      Wir kamen spät (ca. 21 Uhr) in Luxemburg an und mussten am nächsten Morgen schon wieder um kurz nach 7 Uhr starten. Dieser Freitag war dann für mich der „Hammertag“, rund 12 Stunden unterwegs, davon einmal 10 Minuten Vorzeit an einer TC und 20 Minuten „Mittagspause“. 550 km auf kleinen und kleinsten Sträßchen, Wald- und Forstwegen. Eine ländliche Region in Luxemburg mit mehreren Ortschaften wurde zum „Kriegsgebiet“, da ca. 150 Fahrzeuge dort 3-4 Mal durchfuhren, jedes Mal aus einer anderen Richtung… Das war einfach zu viel, zu viel für die Anwohner, zu viel für die Teilnehmer (zumindest für mich!). Ich habe mir da sehr heftig die Frage gestellt, ob ich mir solche Sachen noch antun soll.
      Prompt habe ich am nächsten Tag -wieder recht früher Start!- verschlafen und ich musste ohne Frühstück los. Nach einer ordentlichen Orientierungssektion kamen dann die ganzen Sponsorenbesuche und Ortsdurchfahrten, wo man in gleißender Sonne die Kupplung und die eigenen Nerven bei „Mehr-Stop-als-Go“ testen konnte. Andere Teilnehmer haben es offenbar noch schlechter vertragen, denn wir wurden Zeugen einer Prügelei… Für mich einer der richtigen Tiefpunkte.
      Dann noch die vom Veranstalter sehr stark verkürzte Zielankunft in Noordwijk, dem in früheren Jahren eigentlichen Höhepunkt am Ziel…, kein Parken mit den anderen Rallyekollegen… Wir waren uns sehr schnell einig, die Siegerehrung „umzuplanen“ und liessen den Tag und die Rallye in einem gemütlichen Strandlokal mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen.

      In ersten Rückmeldungen haben die Veranstalter die Fehler erkannt und geloben Besserung, warum also nicht „auf ein Neues Mal“ im Jahr 2017?…

      Grüße

      Aurelist

    Kommentare