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    Tempolimit am Ring

    Von Administrator | 07. 04. 2015

    Tempolimit am Ring? Hä?

    DSC09619

    Was der DMSB heute in Person von Hans-Joachim Stuck verkündete ist die Kapitulation vor den Herstellern der GT3 Fahrzeuge.

    Nach dem tödlichen Unfall bei der VLN vor ein paar Tagen, als ein Nissan der GT3 Serie am Flugplatz abhob und über den Streckenzaun in die Zuschauer flog, wurde jetzt in mehreren Streckenabschnitten (Flugplatz, Schwedenkreuz und Antoniusbuche) als Sicherheitsmaßnahme eine GESCHWINDIGKEITSBESCHRÄNKUNG von 200 km/h eingeführt. Und auf der Döttinger Höhe darf es nicht schneller als 250 km/h sein. Gleichzeitig werden in anderen Abschnitten die Zuschauerplätze gesperrt:

    „Daneben werden in den Streckenabschnitten Flugplatz, Schwedenkreuz, Metzgesfeld und Pflanzgarten einige Teile des Zuschauerbereichs vorerst nur eingeschränkt zugänglich sein, bis bauliche Veränderungen den Zugang zu diesen Bereichen wieder ermöglichen.“

    Was ist das für ein Schmarrn. Die GT3 mit ihrem flachen Unterboden heben ab, wenn sie Unterluft bekommen. Der Ring ist keine topfebene Mickey-Maus-Strecke und gerade das macht ihn auch aus. Manfred Winkelhock ist an gleicher Stelle vor 35 Jahren mit seinem Formel 2 ähnlich abgeflogen:

    Statt hinzugehen und diese Autos nicht mehr auf dem Ring fahren zu lassen (geht nicht, da die großen Konzerne dahinterstehen) wird so ein Käse beschlossen. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Autorennen. Das ist die finale Kastration des Rings. Immer wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen …

    Und was sind „bauliche Veränderungen“? Schikanen? Schotterpiste? Slalomfahren? Flachbügeln? 30-er-Zone-Bodenwellen? Blitzanlagen?

    Natürlich muß sichergestellt werden, daß alles für die Sicherheit der Fahrer und Zuschauer getan wird, aber dieser Unsinn topt einfach alles. Wer geht denn jetzt noch zu den 24h? Das wäre doch auch mal was für LeMans, nicht mehr fast 400 auf der Geraden sondern nur 250. Da ist 1999 Peter Dumbreck sehr ähnlich abgeflogen:

    Scheint nicht unbedingt nur streckenabhängig zu sein, hier ein Porsche in Atlanta:

    Mikes Kommentar paßt ebenfalls. GT3 runter von der Nordschleife, die Formel 1 fährt da ja auch schon seit 40 Jahren nicht mehr. Da die F1 jetzt ja auch nicht mehr auf der Grand-Prix-Strecke fährt, wäre dort doch ausreichend Platz für die GT3. Gescheite Autos auf eine gescheite Rennstrecke, den Rest woanders hin – aber das wollen einige ja nicht. Und Stuck hat seinen ehemals guten Ruf nach dem Richter/Lindner-Anbiedern nun endgültig ruiniert.

    Mann o Mann …

    Kategorien: Nürburgring, Nissan, Sockenschuß | 2 Kommentare »

    2 Kommentare zu “Tempolimit am Ring”

    1. Pit schreibt:
      13. 04. 2015 um 21:01

      24h Rennen auf der Grand Prix Schleife des Nürburgrings mit 180 Rennwagen. Das ist wie Autoscooter auf dem Lukasmarkt in Mayen.
      Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Nordschleife ist wie Schiffschaukelfahren auf dem Lukasmarkt in Mayen.

    2. Administrator schreibt:
      13. 04. 2015 um 21:19

      Dann vergiss aber die Schiffschaukelbremser in der Boxengasse nicht – Speedlimit dieses Wochenende: 30 km/h, denen sind reihenweise die Kupplungen kaputt gegangen

    Kommentare