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    Jetzt mit etwas Abstand …

    Von Administrator | 23. 09. 2012

    … die Zusammenfassung eines bemerkenswerten Wochenendes in Sussex.

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    Nachdem sogar die Süddeutsche über Goodwood schreibt und jetzt auch massenhaft Filme auf youtube auftauchen, möchte ich hier neben den Bildern der letzten Einträge auch ein wenig Butter bei die Fische geben und schreiben, was mir in diesem Jahr gefallen hat und auch ein paar Entwicklungen kommentieren, die ich nicht so glücklich finde.

    Die absolute Show, und das kann man ja inzwischen auch überall nachlesen, waren die teilweise originalen Vorkriegs-Silberpfeile von Auto Union und Mercedes. Diese Geräte zu sehen, zu hören und (ganz besonders) zu riechen (dieses Spritgemisch riecht fast wie Mandeln), war alleine die Reise wert. Die Dicken bekamen jeden Tag Auslauf und wurden von den Piloten (Jochen Maas, Jackie Stewart, Jacky Ickx, Bernd Schneider, Karl Wendlinger u.a.) jedesmal noch etwas schneller über die Strecke gefahren. Absolut beeindruckend.

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    Und so hört sich das Warmlaufen eines V16 an:

    Dann waren 15 der 39 jemals gebauten 250 GTOs da, die haben gerade 50. Geburtstag. Unsere Quote beim 50. des C-V8 vor ein paar Wochen war etwas kleiner, 53 von etwa 300 noch Existierenden waren in Waddesdon Manor. Aber in Goodwood sind immer 5-10 der GTOs, also „nur ein paar mehr“ in diesem Jahr. Angeblich machten diese 15 aber etwa die Hälfte des auf über 500 Mio geschätzten Wert der anwesenden Fahrzeuge aus (Silberpfeile ausgenommen).

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    Der Pre-66 Car Park war wieder eine Schau für sich, wer von Euch hat denn schon mal einen Tornado Talisman gesehen? Oder einen Frazer Nash mit Bristol Motor von 1949? Also, wer?

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    Dazu Picknick mit handbetriebenem Plattenspieler und Musik aus den 40ern und 50ern.

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    Auf dem Parkplatz war aber auch eine der meiner Meinung nach gravierendsten Änderungen zu sehen: die steigende Anzahl von Läden, die alles Mögliche verkaufen, von Gasmasken als Lapenständer, Rentier- und Kuhfelle und Bomben für den Garten. Die Engländer sind ja recht schräg und das macht solche Veranstaltungen auch aus, aber es werden immer mehr und ein großer Teil des Parkplatzes außerhalb des eigentlichen Geländes war mit Ständen voll. Und obwohl das Revival eine durch und durch kommerzialisierte Veranstaltung ist, bei der sich glücklicherweise die Hersteller (bis auf Mercedes und Aston Martin) mit Neuwagen doch sehr dezent im Hintergrund halten, war mir das alles dann doch zuviel Zeug, das da nicht hingehört.

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    Für den Garten gar nicht mal so teuer, so ’ne Bombe – Gruß nach Schwabing.

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    Jetzt aber zu den Rennen:

    wie gewohnt bretthart, tolle Spannung, viele Führungswechsel, richtig Kleinholz (Maserati 151, DB4 Zagato, Jaguar Mk VII, …) also insgesamt: Business as usual. Die St. Mary’s Trophy war mit den „Saloons“ wieder sehr abwechslungsreich, wenn sich die großen Jaguar MkII (Sieger „BUY 1“) und VII mit BMW 700, Ford Prefect (nicht der aus dem Anhalter), Austin A35, A40 und Metropolitan, Tatra und Sunbeam Rapier rumprügelten.

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    Ebenso knallhart und superspannend die Whitsun Trophy, die ersten 5 wechselten sich ständig ab, am Ende siegte Gary Pearson mit dem Lola T70 Spyder (Nr. 18).

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    So richtig Schrott gab es dann bei der RAC TT Celebration, wo Joe Colasacco den Maserati Tipo 151 in die Reifen gehauen hat. Ich stand gerade in Madgwick, als das passierte und es war wirklich ein paar Sekunden vorher vorauszusehen, daß das nicht klappen konnte, außen zu überholen. Ergebnis: Kaltverformung ersten Grades. Jean Alesi im GTO war der schnellste am Start, Adrian Newey drehte seinen E-Type gleich erstmal raus und kommt als Letzter aus der ersten Runde, am Ende fährt Martin Brundle den Wagen dann souverän als Sieger nach Hause. Den Aston Zagato hats in der letzten Runde auch noch erwischt …

    Den besten Fight lieferten sich über 30 Minuten die Herren Attwood und AAltonen, beide jenseits der 70, aber mit mehr Dampf im Hintern als 80% der anderen Fahrer. Chapeau, Gentlemen.

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    Hier der Tipo 151 im Film:

    Was sonst noch so kaputt ging (die letzten 2 Bilder hab ich von der Videoleinwand abphotographiert, etwas schlechte Qualität, viel kaputt aber keinem was passiert):

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    Dann gibt es natürlich die übliche Folklore der Battle of Brittain mit Lancaster Bomber, Spitfire, Hurricane, Mustag, Thunderbolt und ähnlichem. Im Vergleich zu den letzten Jahren eher etwas überschaubar, lediglich die Catalina und die Yak C-11 auf dem Flugfeld waren echter Hingucker.

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    🙂 Naja, und dann hatte auch Goodwood sein 9/11:

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    Was Goodwood aber aus- und einmalig macht sind die Leute:

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    Und das gab es auch noch, unsortiert und unkommentiert:

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    Bremse auf Welle? Nicht auf Achse?

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    Dann war da noch ein zweiter FF:

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    Und am Ende geriet ich noch in die Fänge von französischen Flics, die danach mit dem Moped wieder nach Paris zurückgefahren sind.

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    Kategorien: Goodwood | 3 Kommentare »

    3 Kommentare zu “Jetzt mit etwas Abstand …”

    1. Montagmorgen Laberzwang schreibt:
      24. 09. 2012 um 9:36

      […] Jens hat mit etwas Abstand letzte Fotos von Goodwood eingestellt. Darunter auch, wie ein Driver seinen Maserati Tipo 51 in einen Reifenstapel schrottet. […]

    2. Stephan schreibt:
      26. 09. 2012 um 13:27

      Da hab ich diesmal wohl wirklich viel verpasst… Sound & Sight der Silver Germans, eine Catalina!!! (hab ich als Revell-Modell gebaut), aber der Tipo 151 Crash hätte mich zu sehr geschockt. Vermisse allerdings noch Deine Eindrücke von den Glamping Wohnmöglichkeiten im Infield und Foto sowie Bericht über die Klemm 25, oder interessiert Dich Kulturgut aus Bayern nun nicht mehr?
      Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, ist ja schließlich das 15. Revival.
      Gruß aus Beerwood

    3. Goodwood & Co Concour d’Commerce schreibt:
      5. 10. 2012 um 9:33

      […] “Nachdem sogar die Süddeutsche über Goodwood schreibt und jetzt auch massenhaft Filme auf yo… […]

    Kommentare