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    Auf Goethes Spuren?

    Von Administrator | 07. 09. 2007

    Nicht wirklich. Goethe wurde zwar in Frankfurt geboren und starb in Weimar, aber die Rallye hatte soviel mit Goethe zu tun wie ein Jensen mit Spritsparen. Man hörte lediglich ab und zu mal das Götz-Zitat aus den Fahrzeugen quellen, welches ja bekanntlich aus des Herrn Geheimrats Feder stammt.

    Aber darum geht es diesmal nicht, es war nämlich die erste Rallye für Kai, was auch jeder Streckensprecher genüßlich verkündete und ihm etwas unangenehm war. Von ihm habe ich den MG 1989 gekauft, es war also eine Art Wiedersehen. Aber, Kai: Respekt, das war eine klasse Leistung, keine Schnitzer, nur der Fahrer war bei 2 Schnittmessungen etwas daneben.

    Kai1 MG1 MT
    Erste Hilfe war nicht erforderlich, Start in Frankfurt, Tribut an Manfred Triefenbach

    Leider starteten nur 35 Teams am Messeturm in Frankfurt, darunter 7 Fahrzeuge des Skoda Museums in Mlada Boleslaw. Tolle Autos, vor allem der Skoda Popolar Monte Carlo, mein absoluter Favorit auf dieser Rallye. Demnächst an dieser Stelle etwas mehr über dieses phantastische Auto. Auch ein Popular Roadster war mit von der Partie.

    Endlich mal wieder ein paar andere Autos, nicht immer der selbe Einheitsbrei von Porsche und Jaguar (und MG 8))
    Skoda 03 Skoda 02 Skoda 01

    Skoda 860, Skoda Popular Monte Carlo, Skoda 1100 MB de Luxe

    Weiterhin waren Matthias Kahle und Peter Göbel, die mehrfachen dt. Rallyemeister mit einem Skoda 110R Coupé am Start. Matthias fährt z.Zt. eine Reihe Oldtimer Rallyes für Skoda, die Pausen waren mit Geschichten über Paris – Dakar und andere Abenteuer ausreichend gefüllt.

    Skoda 06 S Skoda 04

    Skoda Laurin&Klement, Skoda Popular Monte Carlo Roadster, MG B und Skoda 110 R

    Die Geschichte der Rallye ist schnell erzählt: am ersten Tag von Frankfurt nach Suhl, vorbei an den Kraftwerken von Monica und Karsten (klasse Imbiss, ihr beiden :D). Als WPs waren Lichtschranken und Schnitte vorgesehen, jeweils ohne gelbe Schilder, also auch bei den bekannten Messpunkten galt es, mehr oder weniger im Schnitt zu fahren. Das war dann für uns eine gute Übung, um bei den echten Schnitten das richtige Verfahren ohne Verfahren drin zu haben. Hat auch prima geklappt.

    Isa BB MG007

    Isabellas am Start, Mittag in Bad Brückenau, Ankunft in Suhl

    Am Samstag ging es dann 420 km rund um Suhl durch den Thüringer Wald nach Weimar, ebenfalls nur bekannte und geheime Lichtschranken, alles nach Roadbook. Keine Karte, keine speziellen Prüfungen, ein Teilstück über 130 km sogar völlig ohne irgendwelche Kontrollen. Das ist dann doch etwas zu lang.

    Der Abend in Weimar entschädigte jedoch für die lange Fahrerei, das Hotel Elephant ist wirklich ein Juwel, der Marktplatz war für uns gesperrt, viele Zuschauer, einfach so, wie ein Zieleinlauf sein sollte.

    Weimar Elephant

    Am Ziel in Weimar, der Elephant im Garten des Hotels

    Fazit: die Frankfurt – Weimar ist eine ideale Einsteiger-Rallye, keine allzugroßen Anforderungen, schöne Strecken und ein tolles Hotel zum Abschluß. Allerdings wären etwas mehr Prüfungen, auch anspruchsvollere, ein Gewinn, sonst wird es fast eine touristische Ausfahrt mit einigen Lichtschranken. Wir wurden 8. in der Gesamtwertung, 3. in der Sanduhrklasse, zumindest 2 Punkte aufgeholt.