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Coppa – Die Rallye
Von Administrator | 10. 07. 2007
Nachdem wir uns Anfang des Jahres entschlossen haben, die Classic Masters in Angriff zu nehmen, fuhren wir mit dem MG am 29. März 2007 von München nach Vaals bei Aachen, kurz hinter der holländischen Grenze. Die ersten knapp 700 km einer langen Tour.
Das Gummiboot unterwegs
Abends nach dem Tripcheck bei der Fahrerbesprechung im “De Bokkerijder” in unmittelbarer Nähe des Dreiländerpunktes tauchten die ersten bekannten Gesichter auf, Uwe Heusel, Bernd Wurth, Dieter Schwarz, Klaus Steffens … wir waren nicht alleine
Insgesamt 117 Teams starteten in den 3 Kategorien Coppa Touring, Coppa Sport und Coppa Super. Ein großes Feld mit kernigen Autos, von denen knapp 100 auch das Ziel in Zürich erreichten.
Uwe haut dem Alfa ein “blaues Auge” nach kernigem Einschlag – und muß dann noch hinter dem MG warten ![]()
Im Gegensatz zu den deutschen Rallyes der Classic Masters, bei denen es oftmals auf reines Lichtschrankengehopse ankommt, legen die Veranstalter der Coppa größten Wert auf Orientierung und Navigation. “Weg vor Zeit” bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Es werden zwar auch Schnitte gefahren, aber pro Sekunde Abweichung gibt es 1 Strafpunkt. Umgekehrt bei der Unmenge von Baumaffen, fehlt einer, hagelt es 50 Punkte.
Route Forestière in den Vogesen und ein sehr schöner holländischer Datsun 240Z
Die Fahrt ging quer durch Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Deutschland und die Schweiz und machte mit diesen 6 Ländern ihrem Namen alle Ehre. Eine Rallye über enge, einsame und sehr schöne Straßen, intensives Kartenstudium ist ein Muß, täglich mehrere Wertungsprüfungen und Geschicklichkeitsübungen, alles in allem eine tolle und sehr anspruchsvolle Rallye. Nix für Weicheier und Kaffeefahrer, für die die Schönwetterausfahrt mit dem Club um den Starnberger See schon Oldtimer-Sport ist.
Das größte Klo der Welt – Das Duravit Design Center in Hornberg
Alleine die Vorbereitung (4 Wochen vorher bekommt man 20 Landkarten zugeschickt und muß diese durcharbeiten) war schon sehr zeitaufwändig, die Profis haben die Karten mit Google Earth abgeglichen, um auch die kleinsten Schlenker genau zu finden. Wie beim Fliegen: “Never forget the 6 Ps: Proper Preflight Planning Prevents Poor Performance”. Wir wissen, was 2008 zu tun ist. ![]()
Nächstes Jahr startet die Coppa in Dornbirn (Österreich) und endet in Vaals (NL). Wir werden wieder dabei sein.
Unser Ergebnis 2007: 8. in der Coppa Touring, 2. in der Sanduhrklasse.
Kategorien: Classic Masters, Coppa d´Europa | 3 Kommentare »






11. 07. 2007 um 18:36
Hallo Jens,
tolle Idee mit JJ´s Rallye Blog.
Danke für den schönen Bericht über die Coppa und das Vorhaben. im kommnden Jahr wieder dabei zu sein.
Zur Information: 2008 wird es keine, oder nur noch wenig “Vorarbeit” geben. Dafür wird die Veranstaltung einen halben Tag
(Donnerstag – Nachmittag) länger und wir hoffen, sie auch wieder so anspruchsvoll und sportlich hinzukriegen.
Ab August haben wir geplant, monatlich Infos über unsere Rallyes (Coppa d´Europa und Limburgia Trophaeum) und über Neuigkeiten aus der Szene
an alle uns verfügbaren E-mail-Adressen zu senden.
Grüße vom Niederrhein
Rudolf (Dittmann)
Wettstreitleiter Coppa d´Europa
17. 10. 2007 um 14:16
[...] Das war 2007 die Rallye mit dem größten Fun-Faktor, wir fahren auf jeden Fall wieder. Wer kommt mit? [...]
14. 04. 2008 um 14:47
[...] Wir erfahren, daß Uwe dem Alfa wieder eine verpaßt hat (siehe Bericht Coppa 2007), diesmal auf der linken Seite. Aber jetzt so heftig, daß die beiden nicht mehr weiterfahren können. Uwe und Coppa – zwei Welten stoßen auf-(gegen-)einander. [...]